Was wird bei der HU geprüft?
Die Hauptuntersuchung schaut auf die Verkehrs- und Betriebssicherheit: Bremsen, Lenkung, Fahrwerk, Beleuchtung, Reifen, Umwelt (Abgas) und die Karosserie. Die Abgasuntersuchung (AU) ist Teil davon. Bei bestandener Prüfung gibt es die Plakette.
Häufige Gründe fürs Durchfallen
Viele Mängel sind vermeidbar und in wenigen Minuten geprüft:
- Defekte Lampen (Abblendlicht, Bremslicht, Blinker, Kennzeichenbeleuchtung)
- Zu wenig Reifenprofil oder ungleichmäßiger Verschleiß
- Verschlissene Bremsen oder Bremsbeläge
- Zu geringe Flüssigkeitsstände oder undichte Stellen
- Beschädigte Windschutzscheibe im Sichtfeld, abgenutzte Wischerblätter
Auto in 6 Schritten auf die HU vorbereiten
- 1
Beleuchtung prüfen
Alle Lampen durchschalten: Abblend- und Fernlicht, Blinker, Brems- und Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung. Defekte Leuchtmittel ersetzen.
- 2
Reifen kontrollieren
Profiltiefe (mind. 1,6 mm) und gleichmäßigen Verschleiß prüfen, Reifendruck anpassen.
- 3
Bremsen testen
Auf ungewohnte Geräusche, Rubbeln oder langen Pedalweg achten. Im Zweifel vorher in der Werkstatt prüfen lassen.
- 4
Flüssigkeiten auffüllen
Öl-, Kühl-, Brems- und Wischwasserstand kontrollieren und bei Bedarf auffüllen.
- 5
Scheiben & Wischer
Windschutzscheibe auf Steinschläge im Sichtfeld prüfen, Wischerblätter bei Schlieren erneuern.
- 6
Vorab-Check machen lassen
Lassen Sie das Auto vor dem Termin durchsehen – so vermeiden Sie die Nachprüfung. Bei uns läuft die HU direkt im Haus.
Häufige Fragen
Neuwagen zum ersten Mal nach 3 Jahren, danach in der Regel alle 2 Jahre. Das genaue Datum steht auf der Plakette am Kennzeichen.
Bei erheblichen Mängeln ist eine Nachprüfung nötig. Wir beheben die Mängel auf Wunsch direkt und führen die Nachprüfung durch – ein Vorab-Check erspart Ihnen das meist.
Ja. Bei uns ist der TÜV Rheinland montags und donnerstags im Haus – HU und AU laufen in einem Termin.


